Besser werden:Hört sich ja schon fast pathetisch an, aber ich habe gemerkt, dass es so nicht mehr weitergeht. Nach dem Studium war es toll erstmal arbeiten zu gehen. Mal was handfestes tun. Endlich diese Dinge hintermir zu lassen die ich sowieso nicht anwenden werde. Aber nach ein paar Jahren Arbeit ist Routine eingekehrt. Der Alltag hat so seinen Trott. Und nach getaner Arbeit hängt man völlig am Ende vor der Glotze und schaut bis zur Schlafenszeit schwachsinn. Das kann es nicht sein. Soviel gelernt und nun langsam aber sicher verdummen. Weiterbilden sollte man sich. Klar, den Arbeitgeber gefragt und die tollsten Versprechungen erhalten. Aber nach zweieinhalb Jahren hat sich noch nichts ergeben. Rein gar nichts! Ok, also dann auf die eigene Faust. Wirtschaft klingt gut, aber ich erinnere mich, im Studium war das schon so trocken. Viel wichtiger ist aber, die haben diese schönen Aufbaustudiengänge zum Wirtschaftsingenieur doch tatsächlich umbenannt. Nicht nur das. Nun soll der Spaß auch noch 15.000€ kosten. Was muss man sein, damit man sich das so leisten kann. Und was wird man,wenn man sowas gemacht hat?
Auf der Suche aus der Spezialisierungsfalle habe ich nun etwas sehr interessantes entdeckt. Ein Studiengang "Nachhaltigkeits und Qualitätsmanagement". Das Studienprogramm liest sich toll. Der Name ist Programm. Bezahlbar ist es mit dem Lohn eines kleinen Lichtes auch. Der Vertrag ist unterschrieben. Mal sehen wie es wird. Gestern auf einer Veranstaltung gewesen und gleichgesinnte getroffen. Nette Gespräche geführt und mir mal die Gesichter angeschaut. Joar, damit freunde ich mich an!
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