Sonntag, 5. Juli 2009

Deutsche Post

Neulich bekam ich von meiner bereits zum zweiten mal aufgekauften Bank einen Brief: "....steht Ihnen unser Service für 7,95€ monatlich weiterhin zur Verfügung". Aha - ich soll also dafür, dass sie mein Geld horten dürfen, dafür keine Zinsen zahlen auch noch Gebühren berappen?
Da ich keine Schulden habe steht es mir glücklicherweise jederzeit frei die Bank zu wechseln. Die einschlägigen "Wer-hat-die-tollsten-Girokonten"-Websites durchsucht und mich entschlossen einem neuen Anbieter mein Geld zu leihen. Nun nur noch zu Post und einer gelangweilten Postmitarbeiterin meinen Personalausweis unter die Nase gehalten. Fast eingeschlafen hat sie es geschafft, dass PostIdent-Formular auszufüllen den Antrag und das Formular in ein weiteres Kuvert zu stecken.
Ich freute mich auf den bald bevorstehenden Papierkram wieder allen meine neue Bankverbindung mitzuteilen.
Nach einer Woche war ich verwundert, dass die Bank sich noch nicht meldet. Die sind doch normalerweise immer von der schnellen Sorte. Gestern morgen in den Briefkasten geschaut - oh, ein großer Umschlag, na endlich. Aber weit gefehlt. Die Postmitarbeiterin hat es leider versäumt das Anschreiben mit der richtigen Seite in das Sichtfenster des Kuverts zu stecken. Sie hat also einen Brief ohne sichbaren Absender und demnach auch ohne sichtbaren Empfänger verschickt. Höchstamtlich wurde der Brief von der Post geöffnet. Ich dachte, da bemerkt einer den Fehler und tütet das Kuvert neu ein. Aber nein. Die Damen und Herren, haben lieber fein säuberlich meine Absenderadresse "herausgefunden". Und mir alles zukommen lassen.
Wieder bei der Post schaute mich - diesmal eine andere Mitarbeiterin - an und nahm die Unterlagen - diesmal mit der richtigen Seite zum Sichtfenster - und sagte nichts. Ich glaube ihr war das peinlich.
Ob man ein Lustbarometer mit integrierter Hinterntrittfunktion in den Analen der Postmaschine installieren sollte? Ein Verbesserungsvorschlag. Ich meine bei diesem Blog geht's ja um das besser werden.