Uns hat die große Politik eingeredet, dass Fonds in Investitionen einsteigen zerstückeln und gewinnbringend verkaufen, ohne an die Menschen oder an die Kunden zu denken.
Für mich war diese Finanzwelt immer sehr virtuell. In der Tagesschau gab es Nachrichten darüber und in Sonntagsreden wurde darüber gelästert. Das alles ist bis vor kurzem völlig an mir vorbeigegangen. Ich verstand das Für und Wieder vermutlich nicht. Doch seit einiger Zeit bekommen wir die Auswirkungen hautnah zu spüren. Aber mal ganz von vorne: Letztes Jahr zogen wir in unseren Lieblingsstadtteil und fanden eine provisionfreie Wohnung in einem vermeintlich sehr guten Zustand. Der Preis war für die Lage gut. Der Vertrag war schnell unterschrieben und beim Einzug haben wir eine Abnahme gemacht. Nun gut: Einige Kleinigkeiten findet man immer. Das Fenster klemmt und die Zimmertür aus dem vorletzten Jahrhundert knarrt etwas. Die Hausverwaltung versprach alles zu beheben. OK!
Nun sind eineinhalb Jahre vorbei und im Ergebnis sind nicht nur die Mängel nicht repariert worden, sondern auch schlimme Baumängel ans Licht gekommen. Und der Eigentümer? Nun es handelt sich um einen dänischen Finanzinvestor. Eine Heuschrecke.
Schrecklich: So wollte ich nie werden! Scheinbar bin ich zu naiv um daran zu glauben, dass man mit gutem Zureden und ruhigen Absprachen die Situation vernünftig lösen kann. Aber weit gefehlt: Rechtsschutzversicherung aktiviert, Anwalt gesucht, böse Schreiben formuliert. Fristen gesetzt. nichts! Miete gemindert und erneut gemahnt. nichts!
Eine delegation geht über den Hof: Ein smarter Blondschopf erklärt mit starkem dänsichen Akzent die Vorzüge dieses Objekts. Er redet von einer guten Mieterstruktur.
Zu schade, dass ich das nicht selbst erlebt habe, sondern nur von meiner Frau berichtet bekam. Gerne hätte ich die Damen und Herren von der Wahrheit teilhaben lassen.
Neulich beim Bier erzähle ich meinem Freund von den Begebenheiten. Er ist Angestellter in der Immobilienbranche. Mit einem Grinsen sagte er: "Wirste es nicht los, verkauf's doch an einen Dänen" - Damit meinte er, dass in der Heuschreckenbranche sehr viele dänische Investoren in den Markt einsteigen. Sie versprechen sie sich Renditechancen, die nicht haltbar sind. Nun geht mir langsam ein Licht auf, was in Sonntagsreden über Heuschrecken gesagt werden:
Da müssen wir besser werden und nachhaltiger sein!
Samstag, 8. August 2009
Samstag, 1. August 2009
Nichts,...
Nichts, aber auch gar nichts fällt mir zum bloggen ein. Das muss wohl am allgemeinen Sommerloch liegen. Ich kann mich nicht darüber ärgern besonders lange im Stau zu stehen, da die Straßen endlich mal frei sind. Auf der Arbeit ist es ruhiger als sonst. Vertrete gerade einen Kollegen der im Urlaub ist, aber auch unsere Kunden sind selbst im Urlaub und angesichts des schönen Wetters kann ein nicht allzu dringender Termin auch mal verschoben werden. Der samstägliche Einkauf für die Grundnahrungsmittel verlief zügig.
Irgendwie ist die Sommerzeit besser... nicht nur vom Wetter!
Irgendwie ist die Sommerzeit besser... nicht nur vom Wetter!
Sonntag, 5. Juli 2009
Deutsche Post
Neulich bekam ich von meiner bereits zum zweiten mal aufgekauften Bank einen Brief: "....steht Ihnen unser Service für 7,95€ monatlich weiterhin zur Verfügung". Aha - ich soll also dafür, dass sie mein Geld horten dürfen, dafür keine Zinsen zahlen auch noch Gebühren berappen?
Da ich keine Schulden habe steht es mir glücklicherweise jederzeit frei die Bank zu wechseln. Die einschlägigen "Wer-hat-die-tollsten-Girokonten"-Websites durchsucht und mich entschlossen einem neuen Anbieter mein Geld zu leihen. Nun nur noch zu Post und einer gelangweilten Postmitarbeiterin meinen Personalausweis unter die Nase gehalten. Fast eingeschlafen hat sie es geschafft, dass PostIdent-Formular auszufüllen den Antrag und das Formular in ein weiteres Kuvert zu stecken.
Ich freute mich auf den bald bevorstehenden Papierkram wieder allen meine neue Bankverbindung mitzuteilen.
Nach einer Woche war ich verwundert, dass die Bank sich noch nicht meldet. Die sind doch normalerweise immer von der schnellen Sorte. Gestern morgen in den Briefkasten geschaut - oh, ein großer Umschlag, na endlich. Aber weit gefehlt. Die Postmitarbeiterin hat es leider versäumt das Anschreiben mit der richtigen Seite in das Sichtfenster des Kuverts zu stecken. Sie hat also einen Brief ohne sichbaren Absender und demnach auch ohne sichtbaren Empfänger verschickt. Höchstamtlich wurde der Brief von der Post geöffnet. Ich dachte, da bemerkt einer den Fehler und tütet das Kuvert neu ein. Aber nein. Die Damen und Herren, haben lieber fein säuberlich meine Absenderadresse "herausgefunden". Und mir alles zukommen lassen.
Wieder bei der Post schaute mich - diesmal eine andere Mitarbeiterin - an und nahm die Unterlagen - diesmal mit der richtigen Seite zum Sichtfenster - und sagte nichts. Ich glaube ihr war das peinlich.
Ob man ein Lustbarometer mit integrierter Hinterntrittfunktion in den Analen der Postmaschine installieren sollte? Ein Verbesserungsvorschlag. Ich meine bei diesem Blog geht's ja um das besser werden.
Da ich keine Schulden habe steht es mir glücklicherweise jederzeit frei die Bank zu wechseln. Die einschlägigen "Wer-hat-die-tollsten-Girokonten"-Websites durchsucht und mich entschlossen einem neuen Anbieter mein Geld zu leihen. Nun nur noch zu Post und einer gelangweilten Postmitarbeiterin meinen Personalausweis unter die Nase gehalten. Fast eingeschlafen hat sie es geschafft, dass PostIdent-Formular auszufüllen den Antrag und das Formular in ein weiteres Kuvert zu stecken.
Ich freute mich auf den bald bevorstehenden Papierkram wieder allen meine neue Bankverbindung mitzuteilen.
Nach einer Woche war ich verwundert, dass die Bank sich noch nicht meldet. Die sind doch normalerweise immer von der schnellen Sorte. Gestern morgen in den Briefkasten geschaut - oh, ein großer Umschlag, na endlich. Aber weit gefehlt. Die Postmitarbeiterin hat es leider versäumt das Anschreiben mit der richtigen Seite in das Sichtfenster des Kuverts zu stecken. Sie hat also einen Brief ohne sichbaren Absender und demnach auch ohne sichtbaren Empfänger verschickt. Höchstamtlich wurde der Brief von der Post geöffnet. Ich dachte, da bemerkt einer den Fehler und tütet das Kuvert neu ein. Aber nein. Die Damen und Herren, haben lieber fein säuberlich meine Absenderadresse "herausgefunden". Und mir alles zukommen lassen.
Wieder bei der Post schaute mich - diesmal eine andere Mitarbeiterin - an und nahm die Unterlagen - diesmal mit der richtigen Seite zum Sichtfenster - und sagte nichts. Ich glaube ihr war das peinlich.
Ob man ein Lustbarometer mit integrierter Hinterntrittfunktion in den Analen der Postmaschine installieren sollte? Ein Verbesserungsvorschlag. Ich meine bei diesem Blog geht's ja um das besser werden.
Mittwoch, 24. Juni 2009
besser?
Es ist kurz nach Acht. Ich und es ist nicht zu glauben. Gestern habe ich doch ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, ich solle doch meine Steuererklärung abgeben. Das muss ich gar nicht und vor allem habe ich dies den Damen und Herren dort längst mitgeteilt.
Nun Nummer notiert und heute morgen dort angerufen. Das Telefonat war sehr freundlich und sehr kurz. "Nein, Sie haben recht, Sie brauchen keine Erklärung abgeben." Dabei habe ich mich innerlich schon auf den Megastress eingestellt. Mal sehen ob das Finanzamt besser geworden ist.
Nun Nummer notiert und heute morgen dort angerufen. Das Telefonat war sehr freundlich und sehr kurz. "Nein, Sie haben recht, Sie brauchen keine Erklärung abgeben." Dabei habe ich mich innerlich schon auf den Megastress eingestellt. Mal sehen ob das Finanzamt besser geworden ist.
Dienstag, 23. Juni 2009
Besser werden.
Besser werden:Hört sich ja schon fast pathetisch an, aber ich habe gemerkt, dass es so nicht mehr weitergeht. Nach dem Studium war es toll erstmal arbeiten zu gehen. Mal was handfestes tun. Endlich diese Dinge hintermir zu lassen die ich sowieso nicht anwenden werde. Aber nach ein paar Jahren Arbeit ist Routine eingekehrt. Der Alltag hat so seinen Trott. Und nach getaner Arbeit hängt man völlig am Ende vor der Glotze und schaut bis zur Schlafenszeit schwachsinn. Das kann es nicht sein. Soviel gelernt und nun langsam aber sicher verdummen. Weiterbilden sollte man sich. Klar, den Arbeitgeber gefragt und die tollsten Versprechungen erhalten. Aber nach zweieinhalb Jahren hat sich noch nichts ergeben. Rein gar nichts! Ok, also dann auf die eigene Faust. Wirtschaft klingt gut, aber ich erinnere mich, im Studium war das schon so trocken. Viel wichtiger ist aber, die haben diese schönen Aufbaustudiengänge zum Wirtschaftsingenieur doch tatsächlich umbenannt. Nicht nur das. Nun soll der Spaß auch noch 15.000€ kosten. Was muss man sein, damit man sich das so leisten kann. Und was wird man,wenn man sowas gemacht hat?
Auf der Suche aus der Spezialisierungsfalle habe ich nun etwas sehr interessantes entdeckt. Ein Studiengang "Nachhaltigkeits und Qualitätsmanagement". Das Studienprogramm liest sich toll. Der Name ist Programm. Bezahlbar ist es mit dem Lohn eines kleinen Lichtes auch. Der Vertrag ist unterschrieben. Mal sehen wie es wird. Gestern auf einer Veranstaltung gewesen und gleichgesinnte getroffen. Nette Gespräche geführt und mir mal die Gesichter angeschaut. Joar, damit freunde ich mich an!
Auf der Suche aus der Spezialisierungsfalle habe ich nun etwas sehr interessantes entdeckt. Ein Studiengang "Nachhaltigkeits und Qualitätsmanagement". Das Studienprogramm liest sich toll. Der Name ist Programm. Bezahlbar ist es mit dem Lohn eines kleinen Lichtes auch. Der Vertrag ist unterschrieben. Mal sehen wie es wird. Gestern auf einer Veranstaltung gewesen und gleichgesinnte getroffen. Nette Gespräche geführt und mir mal die Gesichter angeschaut. Joar, damit freunde ich mich an!
Labels:
Nachhaltigkeits,
Qualitätsmanagement,
Weiterbilden
Abonnieren
Posts (Atom)